16.03.11BUND: Japan und die Angst vor dem atomaren GAU

Die Auswirkungen der Naturkatastrophen in Japan und die radioaktiven Gefahren aus den beschädigten Atomreaktoren sind heute kaum zu erfassen, da wird in Deutschland die Diskussion um die Nutzung der Atomenergie neu entfacht. Mit an vorderster Front steht dabei der BUND, Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland e.V..


BUND: Menschenketten und Mahnwachen

 

Am 12.03.2011 haben über 60.000 Menschen eine Menschenkette vom Atomkraftwerk Neckarwestheim nach Stuttgart gebildet. Diese Aktion war schon länger geplant, hat aber durch das Erdbeben in Japan nur einen Tag zuvor und die Angst um die Reaktorsicherheit im AKW Fukushima sowie dem drohenden GAU eine neue und reale Angst auch in Deutschland hervorgerufen. Seit dieser Katastrophe organisieren die Gemeinde- und Kreisverbände des Bund für Umwelt und Naturschutz Mahnwachen in vielen deutschen Städten. Alleine an diesem Montag haben nach Angaben des BUND 100.000 Menschen an den verschiedenen Mahnwachen in 450 Städten teilgenommen. Inzwischen wurden von der Bundesregierung einige ältere AKW’s vom Netz genommen, ein Moratorium hat die vereinbarte Laufzeitverlängerung vorerst außer Kraft gesetzt. Der Bund für Umwelt- und Naturschutz ist aber nicht unser einziger Partner, dessen Handeln in diesen Tagen durch die Ereignisse in Japan sehr stark bestimmt wird. Das Deutsche Rote Kreuz unterstützt zum einen die Kollegen des Japanischen Roten Kreuz. Außerdem hat das Internationale Komitee des Roten Kreuz (IKRK/ICRC) den Suchdienst Family Links frei geschaltet, um Familien auf der Suche nach ihren Angehörigen zu helfen.

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